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Einführung in das „Wheel of Consent©“- 12. Oktober 2019

Neue Perspektiven auf Geben und Nehmen

* Was passiert, wenn wir in unseren Körper und in unser Herz hineinspüren und wahrnehmen was wir gerade fühlen?
* Was könnte sich ändern, wenn wir unseren Bedürfnissen vertrauen und diese wertschätzen?
* Was geschieht, wenn wir das Wagnis eingehen unserem Gegenüber davon zu berichten, indem wir klare, verständliche und machbare Bitten äussern?
*Und wie geht es uns, wenn wir dann möglicherweise sogar bekommen, wonach wir gefragt haben? Bzw. wie können wir ein Nein undramatisch annehmen?

Um mit anderen Menschen Konsens herstellen zu können, braucht es zunächst eine Klarheit für die eigenen Bedürfnisse. Das heißt konkret, ich nehme als erstes wahr, was ich jetzt möchte, dann geht es darum, diesen Wunsch anzuerkennen und ihn mir zu erlauben (oft schlägt uns hier die eigene Scham oder (Nicht-) Wertschätzung ein Schnäppchen) und zuletzt brauche ich den Mut, diesen Wunsch auch zu äussern. Dann wird es richtig spannend, nämlich anzunehmen, daß mein Bedürfnis erfüllt wird oder eben auch nicht.

In diesem Workshop geht es darum, anhand des „Wheel of Consent©“ – dem „Konsensrad“ genau diese Schritte somatisch, anhand des eigenen Körpers, mit allen Gefühlen, die damit zusammen hängen, zu erfahren.
Entwickelt wurde das „Wheel of Consent© von der US-Amerikanischen Chiropraktikerin und Sexological Bodyworkerin Dr. Betty Martin.
Es ist solch ein einfaches Navigationswerkzeug, daß es kaum zu glauben ist und verschafft grosse Klarheit über das eigene Handeln oder auch Nichthandeln.
Es übt Dich darin, klare Vereinbarungen mit Dir und mit anderen zu treffen, um mit dem in Kontakt zu kommen, was du wirklich möchtest.
Wichtige Fragen sind darin: „Wer tut was? Für wen ist es?“

WAS GENAU PASSIERT AN DIESEN Tag?

Um das „Wheel of Consent®“ wirklich zu verstehen, benötigt es ein direktes körperliches, somatisches Erleben (es muss dir im wahrsten Sinne “unter die Haut” gehen). Dafür machen wir körperliche Wahrnehmungsübungen und Übungen bei denen wir einander berühren. Wir werden erforschen, wie und wo sich ein Ja bzw. ein nein im Körper bemerkbar macht, auch wenn der Kopf uns etwas Gegenteiliges glauben machen will. Und es wird auch um die Frage gehen, was uns hindert „Nein“ oder auch „Ja“ zu sagen und was wir stattdessen tun.
Alle Übungen sind immer optional und dir ist völlig freigestellt, ob du sie mitmachst und wenn ja, mit wem. Sie finden voll bekleidet statt.
Zwischen den Übungen wird es kleinere Theorie-Inputs geben und wir werden uns immer wieder auch Zeit für den Austausch miteinander nehmen.
“Dir bewusst zu werden über das, was du im jeweiligen Moment wirklich willst und zu erkennen, dass du dabei immer die Wahl hast, ist wichtiger als das tatsächliche Tun.“

FÜR WEN?
Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die sich klarer über das eigene Tun werden und die Qualität ihrer Beziehungen und Verbindungen verbessern möchten – persönlich oder beruflich, mit Partner_innen, Freund_innen, Eltern, Kindern oder Kolleg_innen.
Dieser Tag ist auch für Paare und andere Beziehungskonstellationen offen und geeignet, die in ihrer Dynamik „festgefahren“ oder ihre Intimität spielerisch(er) gestalten wollen.
Du musst nicht irgendwie sein, um teilnehmen zu können. Ein offenes Herz für Dich selbst und Deine Erfahrungen und das Erleben anderer Menschen kann unterstützend sein.

Die Gruppe wird in deutsch stattfinden, eine Übersetzung ins Englische ist optional möglich! Dieses Angebot richtet sich an Menschen aller gender und aller sexuellen Orientierungen.
Der Raum wird von einer feministischen und queeren, nichtbinären Perspektive besetzt und gehalten.

Wann?
Samstag, 12.10.; 10.00 – 18.30 Uhr (incl. 1,5 stündiger Mittagspause)
Ort: Weichselstr. 38, Berlin-Neukölln
Kosten: 80€. Es wird zwei Plätze à 60€ geben für Menschen, die sonst nicht teilnehmen könnten, Ratenzahlung ist möglich.
Es gibt Platz für höchstens 8 Personen
Anmeldung und Fragen bitte per mail an: mehr(at)magictouch-radicalconsent.com