Eigene Wünsche. Klare Grenzen. Verbundenheit – Eine Abendgruppe für TIN Personen

12. November 2026 bis Januar 2027 · 5 Termine

  • Kennst du das Gefühl, nicht genau zu wissen, was du willst und den Fokus mehr auf Dein Gegenüber legst?
  • Ertappst Du Dich in Beziehungen dabei, dass du gibst, um etwas zu bekommen?
  • Fällt es dir schwer, klare Vereinbarungen zu treffen, Grenzen zu setzen oder bei dir zu bleiben?
  • Traust du dich nicht nein zu sagen aus Angst vor den Konsequenzen?

In dieser Abendgruppe verbinden wir somatisches Erleben mit Praktiken aus dem Wheel of Consent® .
So entsteht ein Raum, der Klarheit, Respekt, Selbstverantwortung und Wahlmöglichkeiten in Beziehungen unterstützt – sei es in Freundschaften, romantischen Verbindungen, im beruflichen Kontext oder im Kontakt mit dir selbst.
Zwischen den Terminen hast Du die Möglichkeit, das Erlernte anzuwenden und damit zu experimentieren.

Was erwartet Dich?

  • Einführung in somatisches Erleben: Schulung der Wahrnehmung und Einordnung körperlicher Empfindungen
  • Körperwahrnehmung als Kompass für Bedürfnisse und Grenzen
  • Erkennen von Spannungs- und Entspannungszuständen
  • Üben von Techniken, wie Du mit aktiviertem Nervensystem handlungsfähig bleibst
  • Lernen, Wünsche zu spüren, sie anzuerkennen und auszudrücken
  • Übungen zu Grenzsetzung, Einvernehmen und emotionaler Selbstverantwortung
  • Arbeit zu zweit oder zu dritt, mit oder ohne Berührung (alles freiwillig)
  • Lachen und Spass

Für wen ist dieser Workshop?

Für Trans*, Inter und Nichtbinäre Menschen, die

  • authentische und klare Beziehungen gestalten möchten
  • ihr Spektrum an Wünschen erweitern wollen
  • Schwierigkeiten haben, Bedürfnisse auszudrücken oder Grenzen zu setzen und zu halten
  • in Beziehungen häufig über ihre Grenzen gehen oder sich zurückziehen
  • mehr Zugang zu ihrem Körper und Nervensystem entwickeln möchten
  • immer wieder in Beziehungen landen, die ihnen eigentlich nicht guttun

Für wen ist dieser Workshop nicht geeignet?

Dieser Workshop ist nicht passend für dich, wenn du dich von Gruppensettings stark überfordert fühlst und aktuell nicht in der Lage bist, körperliche Empfindungen oder Gefühle wahrzunehmen

Was du mitnimmst

  • mehr Klarheit und innere Orientierung in sozialen Situationen
  • einen besseren Zugang zu deinem „Ja“, „Nein“ und „Vielleicht“
  • Werkzeuge zur Selbst- und Co-Regulation
  • ein neues Verständnis von Konsens als Haltung – nicht als Technik
  • mehr Verantwortung für deine eigenen Gefühle und weniger für die deines Gegenübers
  • ein Empfinden von Verbundenheit mit anderen, die sich nach Ähnlichem sehnen wie Du
  • Klarheit, was es braucht, um einen sicheren Rahmen für Verbindung(en) zu schaffen

Wann: 12.11/26.11./10.12./14.01./28.1., jeweils 18.30 – 21.00
Wo: Weichselstrasse 38, Hinterhaus, EG, über 5 Stufen zu erreichen.
Gruppengröße: höchstens 7 Teilnehmende
Kosten: 280 – 340€

Bitte melde Dich hier an.

FAQs:

Was ist der Unterschied zu einem Wheel-of-Consent-Wochenendworkshop?
Dieser Workshop ist bewusst langsamer angelegt und legt einen stärkeren Fokus auf somatisches Erleben und In – Verbindung – gehen.

Er beinhaltet mehr Werkzeuge zur Selbstregulation.

Durch das mehrwöchige Format hast du die Möglichkeit, das Erlernte zwischen den Terminen im Alltag anzuwenden und gemeinsam zu reflektieren, was stimmig war und wo Herausforderungen aufgetaucht sind.

Zwischen den Treffen gibt es zudem die optionale Möglichkeit, ausgewählte Übungen mit anderen Teilnehmenden zu vertiefen.

Ich bin nicht trans, inter oder nichtbinär. Darf ich teilnehmen?
In diesem Fall möchte ich Dich bitten, dich für einen meiner anderen Workshops anzumelden.

Vermutlich sind alle viel jünger als ich, ich weiß nicht, ob das der richtige Ort ist für mich?
Sich mit sich selbst zu verbinden und den eigenen Wünschen kann altersunabhängig passieren. Mir liegt es sehr am Herzen, Orte zu kreieren, die altersgemischt sind. Meistens bin ich die älteste Person im Raum:))Wie wäre es, wenn es in jeder Interaktion Raum gäbe, in dem alle Beteiligten klar spüren, was sie wollen, ihre Grenzen kennen, diese ausdrücken und Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen?

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