Zu Mir und meinem Selbstverständnis

Puma Elliot Höflich

Ich bin Puma Elliott Höflich, Jahrgang 1969 (Stonewall – Jahrgang). Ich bin weiß, trans, nichtbinär und queer und die erste Person in meiner Familie, die eine Universität besucht hat.

In den vergangenen Jahren habe ich mehreren hundert Menschen in Workshops und 1:1-Sessions das Wheel of Consent® vermittelt. Als Teil der Fakultät der School of Consent arbeite ich eng mit Dr. Betty Martin, der Begründerin des Wheel of Consent®, und anderen Kolleg*innen zusammen. Gemeinsam tragen wir dazu bei, das Wheel of Consent® weiterzuentwickeln und in die Welt zu bringen.

Besonders wichtig ist mir dabei eine Social-Justice-Perspektive. Denn Konsens und die Fähigkeit, eigene Wünsche und Grenzen zu erkennen und zu kommunizieren, sind nicht unabhängig von unseren Lebensbedingungen. Sie hängen auch damit zusammen, welche Privilegien wir haben und welche Erfahrungen wir damit gemacht haben, ob unsere Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen gehört, ernst genommen und respektiert wurden.
Zu den Themen „Macht und Privilegien in Zusammenhang mit Trauma“ bilde ich mich kontinuierlich fort bei:
RUPI – Right use of power Institute
Staci Haines – Politics of Trauma Kurs
Resmaa Menakem – Somatic abolitionism

In meiner 1:1 Arbeit unterstütze ich hauptsächlich trans* und queere Menschen, die den Kontakt zu sich selbst und ihrem Körper verloren haben und sich darin wieder zu Hause fühlen möchten. Häufig zeigt sich das darin, dass der Zugang zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen erschwert oder kaum möglich ist – und damit auch der Kontakt zu den eigenen Grenzen.
Fällt es Dir schwer, eigene Wünsche wahrzunehmen, sie wertzuschätzen und ihnen so weit zu vertrauen, dass Du sie kommunizierst?
Haderst Du damit, Entscheidungen zu treffen, Nein zu sagen oder Deine Grenzen gegenüber anderen zu spüren und zu vertreten?
Die gute Nachricht: Du bist damit nicht allein, allen Menschen fällt das mehr oder weniger schwer, und somatische Arbeit kann hier neue Zugänge eröffnen.
Darin geht es darum, den eigenen Körper wieder besser wahrzunehmen, herauszufinden, was Du willst und was nicht – und daraus mehr Sicherheit und Selbstbestimmung zu entwickeln.

Ein weiteres Werkzeug in meinem Koffer ist sexological Bodywork.
Sexological Bodywork ist bei allen Themen rund um Sexualität, Lust und Intimität sehr unterstützend, gekoppelt mit meinem tiefen Verständnis des Wheel of consent®bringe ich Dich näher an Deine Sehnsüchte, und – disclaimer – diese könnten sich erfüllen!

Seit 25 Jahren habe ich mich immer wieder mit unterschiedlichen Formen von Gewalt auseinander gesetzt und mit Trauma unterschiedlicher Art, was inzwischen auch ein Schwerpunkt meiner Arbeit im Shiatsu und in meinen Einzelsessions geworden ist. Ich sag mal, ich konnte in meinem Leben schon viel bezeugen und habe schon viel gehört, mich haut so schnell nichts um.

Auch habe ich schon unterschiedliche gender gelebt und bin jetzt bei transmaskulin/nichtbinär angekommen. Mein Pronomen ist „er“ oder „puma“.

Ich gebe Trainings und Workshops im In- und Ausland.
Meine Unterrichtssprachen sind englisch und deutsch.

Ich freu mich dich, kennenzulernen und Dich in Deinem Anliegen, wie konkret oder unkonkret das sein mag, zu unterstützen!



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