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Konsens ist doch eigentlich ganz einfach – ja heisst ja und nein heißt nein, oder?
Viele von uns haben jedoch Schwierigkeiten, eigene Wünsche zu erkennen, dieses wertzuschätzen, diesen zu vertrauen und sie dann letztlich auch zu kommunizieren. Auch spielen Machtdynamiken eine grosse Rolle, inwieweit wir überhaupt ausdrücken dürfen, was wir möchten, geschweige denn auf eine Frage mit einem Nein antworten zu können/dürfen.
Wenn es Dir schwer fällt, eigene Bedürfnisse zu formulieren, welche Strategien benutzt Du, um das zu bekommen, was Du möchtest? Hast Du Angst, wenn du nach etwas fragst, dass die Antwort ein Nein oder gar ein Ja sein könnte?
Wie fühlt es sich in Deinem Körper an, nachdem Du mit einem „Nein“ auf eine Frage geantwortet hast, war das leicht, unangenehm oder gar freudig?
Wie wäre das, wenn Du Dir sicher sein könntest, dass Dein Gegenüber Dir ehrlich sagt, was es möchte und auch, was es nicht möchte?
In welchen Beziehungen fühlst du dich sicher genug, nach dem zu fragen, was Du möchtest oder auf eine Frage mit einem „Nein“ zu antworten?
Das sind nur einige Fragen, mit denen wir uns an diesem Wochenende befassen werden. Das Wheel of Consent® (Konsensrad) stellt vorherrschendes Denken über Geben und Nehmen/Empfangen radikal in Frage und öffnet neue Räume, um in größere Klarheit diese Themen in dir und in deinen Verbindungen zu erforschen.
WAS PASSIERT AN DIESEM WOCHENENDE?
Um das Wheel of Consent® nicht nur auf der Kopfebene zu verstehen, machen wir körperliche Wahrnehmungsübungen und Übungen bei denen wir einander berühren (immer optional).
Erforschen von eigenen Wünschen, diesen zu vertrauen, sie wertzuschätzen und nach ihnen zu fragen.
Zwischen den Übungen wird es theoretischen Input geben, um das Modell des Konsensrades Stück für Stück gemeinsam zu verstehen.
Wir werden uns damit beschäftigen, warum es uns oft so schwer fällt, nach dem zu fragen, was wir wirklich wollen und welche (nichtkonsensuelle) Strategien wir stattdessen verwenden.
Gemeinsam sichere, wertfreie und respektvolle Räume zu schaffen, in dem die Bedürfnisse aller gezeigt, gesehen und gehört werden können.
Bei allen Übungen geht es weniger um das Tun an sich, als in jedem Moment die Erfahrung zu machen, die Wahl zu haben.
An diesem Wochenende entscheidest Du in jedem Moment, wie Du teilnehmen möchtest.
Alle Übungen finden bekleidet statt und es wird genug Raum und Zeit geben, um für Dich zu entscheiden, wie Du an jeder Übung teilnehmen möchtest.
FÜR WEN?
Dieses Wochenende richtet sich an Menschen aus dem LGBTIQ+ Spektrum, die das Wheel of Consent® kennenlernen, mehr über sich selbst erfahren und die Qualität ihrer Beziehungen und Verbindungen verbessern möchten – persönlich, beruflich, mit Partner*innen, Freund*innen, Eltern, Kindern oder Kolleg*innen. Verbündete meint Menschen, die sich dem LGBTIQ+ Spektrum verbunden fühlen und zum Beispiel Binaritäten an sich hinterfragen, die selber nicht so genau wissen, wo sie sich verorten wollen und die Kämpfe/ Forderungen queerer Menschen unterstützen und cishetero Privilegien teilen.
Dies ist ein queerzentrierter und heterofreundlicher space.
Du kannst als Einzelperson, als Paar oder mit mehreren Personen teilnehmen.
ZEITEN:
Freitag, 26.09.2025, 18.30 – 20.30 Uhr
Samstag, 27.09.2025, 10.00 – 18.00 Uhr (2stündige Mittagspause)
Sonntag, 28.09.2025 , 10.00 – 16.30 Uhr (1,5 stündige Mittagspause)
ORT: Berlin – Kreuzberg, Zossener Str. 31
KOSTEN:
Bei der Bezahlung habe ich mich für die Bezahlung „von Herzen“ entschieden. Das heißt, als erstes entscheidest du dich, ob du überhaupt teilnehmen willst. Nimm dir dafür ruhig einen Moment Zeit und frage dein Herz, „Wollen wir das – jetzt?“
Ist die Antwort „Nein“, dann kannst du jetzt aufhören, weiter zu lesen.
Ist die Anwort „hm, weiß noch nicht?“ dann brauchst Du vielleicht noch mehr Infos, um zu einem klaren Nein oder ja zu kommen? Kontaktiere mich gerne.
Ist die Antwort ein klares „Ja – unbedingt“? Dann hast du die Wahl zwischen verschiedenen Beträgen:
220€ Minimum
280€ ermöglichen mir, mich angemessen zu bezahlen und meine laufenden Kosten zu decken
320€ ermöglichen es mir Rücklagen zu bilden und macht es mir leichter, Menschen mit weniger Geld einen reduzierten Beitrag anzubieten.
Wenn dir das Minimum von 200€ nicht möglich ist, weil du dann nicht weißt, wie du deine Miete und die aktuellen Lebenshaltungskosten bestreiten sollst, gibt es die Möglichkeit weniger zu bezahlen, bitte frage nach, ob diese Option noch möglich ist.
Es gibt auch die Möglichkeit „dazwischen“ Beiträge zu wählen.
Wie auch immer deine Entscheidung aussieht, ich gehe davon aus, dass diese mit Bedacht getroffen wurde und somit ist sie für mich in Ordnung.
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