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Verkörperter Konsens oder wie trainieren wir unseren Konsensmuskel? Wheel of consent® workshop für LGBTIQA+ und allies auf deutsch, 6 . – 8. September, Bern, Schweiz

Viele Menschen denken, bei Konsens geht es um ja und nein und ja meint doch ja und nein meint nein, alles klar?! Doch eigentlich geht es darum, sich mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu verbinden, diesen zu vertrauen, sie wertzuschätzen und zu kommunizieren. Und die eigenen Wünsche auszudrücken, kann sich extrem verletzlich anfühlen.

Vielleicht fällt es dir schwer, nach konkreten Sachen oder nach Unterstützung zu fragen oder auf Angebote zu antworten.
In Deinem Kopf wird womöglich alles ganz verschwommen, wenn Du z.B. konkret gefragt wirst, „Was möchtest Du heute Abend mit mir machen?“ oder “ Wie möchtest du jetzt von mir berührt werden, wenn überhaupt?“
Wenn wir gefragt werden, stimmen wir oft automatisch dem zu, was andere wollen, denn letztlich fühlt es sich für alle Beteiligten irgendwie okay an – im besten Fall.
Doch, wie wäre es, herauszufinden, was Du wirklich willst?
Und wie wäre das, wenn Du sicher sein könntest, dass Dir Dein Gegenüber ehrlich sagt, was es möchte und auch, was es nicht möchte?
Und wie fühlt es sich eigentlich an, genau das zu bekommen, nach dem Du gefragt hast, nicht mehr, nicht weniger?
Und wie würde eine Welt aussehen, in der ein Nein da sein kann, ohne Entschuldigung, ohne ellenlange Erklärung?
Das Wheel of Consent® (Konsensrad) stellt unser vorherrschendes Denken über Geben und Nehmen/Empfangen radikal in Frage. Es öffnet Räume, in denen obengenaannte Themen erforscht werden können.

WORUM GEHT ES AN DIESEM WOCHENENDE ?
• Dich mit Deinen Wünschen/Verlangen/Bedürfnissen auf somatischer Ebene zu verbinden
• Zugang zu Deinem nein und Deinem ja auf der körperlichen Ebene finden und auszudrücken
• Dich mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu verbinden, diese wertzuschätzen und danach zu fragen
• Kennenlernen zweier unterschiedlicher Formen des Gebens und Empfangens und warum der Unterschied wichtig ist
• Dich mit Deinen Grenzen anfreunden und die Scham, die diese eventuell mit sich bringen, überwinden
• Zu Lernen, wie es sich anfühlt, genau das zu bekommen, wonach Du gefragt hast
• Aufzuhören, Dinge mitzumachen, die Du eigentlich nicht wirklich tun willst
• Rauskommen, aus dem „Passt schon Modus“

WAS PASSIERT AN DIESEM WOCHENENDE ?
Um das Wheel of Consent® zu verstehen, musst Du es auf der somatischen Ebene erfahren haben, es muss Dir unter die Haut gehen. Dafür wird es einen regen Wechsel zwischen praktischen Übungen und theoretischem Input geben.
Entschleunigung: Herauszufinden, was wir wollen, braucht Zeit.
Konsens meint eine Wahl zu haben, Du kannst Dich immer wieder neu entscheiden, wie Du an einzelnen Übungen teilnehmen möchtest. Und das darf/kann sich jederzeit ändern.
Alle Übungen finden bekleidet statt.

FÜR WEN?
Dieses Wochenende richtet sich an Menschen aus dem gesamten LQBTIQ+ Spektrum und deren allies (Ally meint, du bist selbst nicht Teil des LGBTIQ+ Spektrums, unterstützt aber unsere Kämpfe).
Dies ist ein queerzentrierter und hetero/cis-freundlicher space.
Du kannst als Einzelperson, als Paar oder mit mehreren (dir bekannten) Personen teilnehmen.

ZEITEN:
Freitag, 06. September 2024, 18.00 – 20.30 Uhr
Samstag, 07. September, 10.30 – 18.30 Uhr (2stündige Mittagspause)
Sonntag, 08. September, 10.00 – 16.30 Uhr (1,5 stündige Mittagspause)

ORT: Bern, genaue Adresse erhältst Du kurz vorher

KOSTEN:
Bei der Bezahlung habe ich mich für die Bezahlung „von Herzen“ entschieden. Das heißt, als erstes entscheidest du für dich, ob du überhaupt teilnehmen willst. Nimm dir dafür einen Moment Zeit und frage dein Herz, „Wollen wir das – jetzt?“
Ist die Antwort „Nein“, dann kannst du jetzt aufhören, weiter zu lesen.
Ist die Anwort „hm, weiß noch nicht?“ dann brauchst Du vielleicht noch mehr Infos, um zu einem klaren Nein oder ja zu kommen? Kontaktiere mich gerne.
Ist die Antwort ein klares „Ja – unbedingt“? Dann hast du die Wahl zwischen verschiedenen Beträgen:
260 CHF Minimum
350 CHF ermöglichen mir, mich angemessen zu bezahlen und meine laufenden Kosten zu decken
420 CHF ermöglichen es mir Rücklagen zu bilden und macht es mir leichter, Menschen mit weniger Geld einen reduzierten Beitrag anzubieten.
Wenn dir das Minimum von 250 CHF nicht möglich ist, lade ich Dich von Herzen ein, den für Dich passenden Beitrag zu bezahlen. Bitte kontaktiere mich, wenn das auf dich zutrifft.
Wenn du als helfende Hand dabei sein willst, zahlst du 100 CHF weniger, kontaktiere mich deswegen bitte auch.

Es gibt die Möglichkeit „dazwischen“ Beiträge zu wählen.
Wie auch immer deine Entscheidung aussieht, ich gehe davon aus, dass diese mit Bedacht getroffen wurde und somit ist sie für mich in Ordnung.

ANMELDUNG:
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Bei Fragen, Unsicherheiten aller Art, melde Dich gern bei mir!

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